Geschichte

Unser "Gassl" - die Judithastraße

Juditha Schwarz, die im 18. Jahrhundert lebte und die Witwe des Marktschreibers Ignaz Schwarz war, ist die Namensgeberin für unsere Straße. Eine von ihr im Jahre 1778 gegründete Stiftung (12 000 Gulden) ermöglichte den Betrieb einer Hauptschule in der damaligen "freien Marktgemeinde" Stockerau. Allerdings wurde diese Stiftung schon nach 7 Jahren aufgehoben und ein Großteil des Geldes dem Religionsfonds und dem Nö.- Schulfonds zugeführt, nur ein kleiner Teil blieb Stockerau erhalten. (Quelle. "Geschichte Stockerau", Hans Krehan, 1979)

Das Schulgebäude der jetzigen Neuen NÖ Kreativmittelschule Stockerau

1871 verpflichtete sich die Stadt zur Errichtung eines neuen Schulgebäudes in der Judithastraße, die Kosten beliefen sich auf 72.000 Gulden, ursprünglich war hier das "Unterrealgymnasium" untergebracht. Erst 1908 wurde das jetzige Gymnasium (Unter den Linden) eröffnet und die Schüler übersiedelten dort hin.

1872 zieht auch die "Knaben-Volksschule" in das neue Schulgebäude ein.

1894/1895 wird zugebaut: Es entsteht der Straßentrakt der späteren "Knabenhauptschule".

1908/1909 ziehen, wie schon erwähnt, die Gymnasiasten aus. Die Mädchen- und Knabenvolksschulen sowie die Mädchenbürgerschule sind nun in der Judithastraße.

1945 wird der Schulbetrieb in der Hauptschule wegen Brennstoffmangels kurz vor Kriegsende eingestellt.

1952 Nach der Eröffnung der neuen Volksschule ziehen die Volksschüler aus.

1962 Die VS werden von den HS auch personell getrennt und erhalten eigene Direktionen

1972 Zur Erweiterung der Knabenhauptschule errichtet man einen Zubau (der Kern der jetzigen HS-Ost)

1975 Der koedukative Unterricht wird eingeführt, die Knaben-Hauptschule wird die HS Ost, die Mädchen - Hauptschule wird die HS West.

2001/02 Zubau Pausenraum Erdgeschoss, Aula und Gruppenraum 1. Stock

2002/03 Eröffnung der Schulbibliothek

   Neue NÖ Kreativ-Mittelschule
Stockerau
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